#15 Über das Setzen von Zielen (Kurs)

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#15 Über das Setzen von Zielen (Kurs)
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Heute soll es um Ziele gehen.

Ziele können uns helfen, etwas zu erreichen.

Auf der anderen Seite können Ziele, bzw. deren Nichterreichung auch zu Demotivation führen.

Zudem laufen wir Gefahr, dass wir uns im Leben zu sehr auf die Zielerreichung konzentrieren und dabei das Leben im Hier und Jetzt aus den Augen verlieren.

Ich möchte hier meine Perspektive auf das Stecken von Zielen teilen.

Ich halte es durchaus für sinnvoll, etwas anzupeilen, dass wir uns etwas vornehmen.

  • Ich möchte entspannter und gelassener werden.
  • Ich möchte mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen.
  • Ich möchte glücklicher sein.
  • Ich möchte weniger Angst haben.
  • Ich möchte mehr Freude empfinden können.

Ob diese Beispiele lediglich Wünsche sind oder bereits Ziele, ist wohl Ansichtssache.

Die Beispiele sind auf jeden Fall sehr allgemein und unspezifisch formuliert. Sie lassen deshalb viel Spielraum.

Wir können Ziele messbarer formulieren.

“Ich möchte innerhalb der nächsten 10 Wochen meine Woche so umgestalten, dass ich jeden Dienstag und jeden Donnerstag 2 Stunden, zwischen 15 – 17 Uhr und 17- 19 Uhr mit meinen Kindern verbringe, in denen ich dann mit ihnen spiele, wir gemeinsam Sport oder einen Ausflug machen. Diese gemeinsame Zeit wird mir helfen, das Verhältnis zu meinen Kindern weiter zu festigen und stärker an ihrem Leben teilzuhaben.”

Das ist schon deutlich konkreter als “ich möchte mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen”.

Eine solche konkretere Formulierung kann uns bei der Umsetzung unseres Vorhabens helfen.

Ein paar andere Beispiele:

– Ich möchte innerhalb von 2 Monaten 3 Kilo abnehmen.
– Ich möchte in 30 Tagen 100 Kilometer joggen.

Auch das sind recht konkrete Ziele.

Wenn wir diese Ziele erreichen, haben wir wahrscheinlich ein Erfolgserlebnis. Aber es stellt sich auch die Frage, was es mit uns macht, wenn wir diese Ziele nicht erreichen.

Wenn das Nicht-Erreichen eines Zieles dazu führt, dass wir von unserem Vorhaben, das uns wichtig war und ist, ablassen, können wir uns fragen, ob es sinnvoll ist, die Ziele so konkret und/oder ambitioniert zu formulieren.

Wenn du gerne mehr joggen möchtest, wäre es besser du joggst in 60 oder 90 Tagen 100 Kilometer als dass du dein Vorhaben komplett abbläst, weil du dein Ziel von 100 Kilometern in 30 Tagen nicht erreicht hast.

Ziele dürfen wir uns unserer Persönlichkeit und unserer Lebenslage entsprechend setzen.

Dich motiviert es sehr, wenn du das Gefühl hast, das Ziel ist kaum für dich zu erreichen? Dann kannst du dir deine Ziele natürlich ambitionierter stecken.

Wenn du weißt, dass dich das Nicht-Erreichen eines Zieles eher demotiviert und evtl. dazu führt, dass du dein Vorhaben aufgibst, setz das Ziel lieber so an, dass du dich damit wohl fühlst und sicher bist, dass du dir damit nicht zu viel aufbürdest.

Hinweis: Deine Persönlichkeit kann sich im Laufe deines Lebens verändern. Das hängt auch mit den Lebensphasen zusammen, die du durchlebst. So wie sich deine Persönlichkeit verändert, wirst du auch merken, dass sich die Art und Weise verändern wird, wie du dir Ziele setzt.

Wenn dir eine Sache wirklich wichtig ist und du merkst, dass du dein Ziel nicht erreichst, kannst du dein Ziel auch jederzeit neu formulieren.

Genauso kannst du dein Ziel natürlich auch ambitionierter formulieren, wenn du dich unterfordert fühlst oder merkst, dass du dein Ziel ganz einfach erreichen wirst.

Dies ist kein Muss, sondern eine Option.

Ziele sind keine Gegner, die wir besiegen wollen. Ziele sind vielmehr unsere Freunde. Sie können uns helfen, eine von uns gewünschte Veränderung zu realisieren.

Wie kann eine Zielformulierung aussehen?
Eine Zielformulierung kann folgende Bestandteile enthalten:

– Was genau möchte ich erreichen?
Du kannst hier ganz genau und spezifische Angaben machen. Diese Angaben können auch Maßeinheiten wie Kilogramm, Meter, Stunden, usw. enthalten.
– Bis wann möchte ich das erreichen?
Du kannst hier einen konkreten Zeitpunkt nennen.
– Warum möchte ich etwas erreichen?
Hier kannst du dein Warum formulieren, auf das wir bereits innerhalb dieses Kurses eingegangen sind.

Das Wichtigste bei der Formulierung eines Zieles ist, dass es dich dabei unterstützt, ein Vorhaben, einen Wunsch in die Tat umzusetzen.

Noch ein Beispiel:
– Ich möchte bis ich 30 Jahre alt bin, eine Million pro Jahr verdienen.

Ziele dieser Art haben viele junge Menschen.

Es ist nichts Schlechtes, viel Geld zu verdienen. Dass ein hohes Einkommen nicht automatisch auch glücklich macht, wissen wir inzwischen.

Ich möchte hier noch auf eine Gefahr beim Fokussieren auf Ziele hinweisen.

Ganz gleich, ob wir das Ziel am Ende erreichen oder nicht, es besteht die Gefahr, dass wir so sehr auf das Ziel fokussiert sind, dass wir dabei ganz vergessen, dass das Leben ausschließlich im Hier und Jetzt stattfindet.

Gerade, wenn wir uns Ziele setzen, die weit in der Zukunft liegen und unser Bewusstsein sehr stark auf die Erreichung dieses Ziels fokussiert ist, laufen wir Gefahr, dass das Leben an uns vorbei zieht, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen und den Zauber des Moments erleben.

Ziele dürfen für uns Leitsterne am Horizont sein. Sie dürfen uns eine Richtung vorgeben. Sie dürfen unsere Begleiter sein.

Sie sollen aber nicht die Karrotte sein, die wir uns als Esel vor die Nase halten. So dass wir keine Augen mehr für den Weg haben, den wir beschreiten, während wir dieser Karotte nachjagen.

Im Umgang mit dem Setzen von Zielen ist also eine gesunde Portion Achtsamkeit hilfreich.

Worum geht es uns bei all unseren Zielen im Kern? Darum, dass wir glücklich sind. Und das Glück finden wir vor allem im richtigen Umgang mit uns selbst, der richtigen Einstellung zu den Dingen im Außen und indem wir den jetzigen Augenblick würdigen, bewusst und achtsam im Moment leben.

Lasst uns also zusehen, dass unsere Zielsetzungen diesen wichtigen Grundpfeilern des Glücks nicht entgegenstehen.

Fassen wir diese Lektion noch mal kurz zusammen:

  1. Wir können Ziele allgemeiner oder konkreter formulieren. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Wichtig ist, dass die Ziele uns bei unserem Vorhaben positiv unterstützen.
  2. Wir dürfen Ziele jederzeit umformulieren und abändern. Ziele sind unsere Freunde und Unterstützer.
  3. Trotz aller Ziele im Leben, sollten wir uns stets um ein Leben im Hier und Jetzt bemühen. Denn ausschließlich hier, in der Gegenwart, im Jetzt, findet das Leben statt.

Aufgabe:

– Formuliere ein Ziel für ein Thema, welches du gerne anpacken möchtest, auf eine Art und Weise, so dass es sich für dich angenehm und wie eine positive Unterstützung anfühlt.

Damit kommen wir zum Ende der heutigen Lektion. In Kürze geht es weiter mit der nächsten Lektion. Nimm deine Gedanken und Ergebnisse dieser Lektion gerne mit in unser persönliches Gespräch, sofern du an einem meiner Mentoring-Programme teilnimmst. Wir werden dort darüber sprechen, was diese Lektion in dir ausgelöst hat.

Allen anderen wünsche ich bis zur nächsten Folge eine gute Zeit. Ich freue mich, wennn du auch bei der nächsten Folge wieder mit dabei bist.

Über den Podcast ❤️ Spread Love – Mehr Liebe und Glück für die Welt – und für dich persönlich.

Mein Name ist Florian Mayer. Meine Mission ist es, auf dieser Welt mehr Liebe und Glück zu verbreiten. Und das hier ist mein Podcast. Ich lade dich sehr herzlich ein, Teil dieser gemeinsamen Reise zu sein.

Ich freue mich sehr, wenn du meinen Podcast abonnierst. Bis Samstag gibt es immer mindestens eine neue Folge.

Wenn du mich mit dem Podcast unterstützen möchtest, findest du auf florian-mayer.com eine Möglichkeit dazu.

Zudem biete ich ein 1:1-Mentoring in 2 Varianten an: Zum einen ein Jahres-Mentoring, zum anderen 10 Happy Sessions. Mehr Infos zu diesen Angeboten findest du auf meiner Website: florian-mayer.com/mentoring.

Jetzt wünsche ich dir einen großartigen Tag oder eine gute Nacht, wann immer du diesen Podcast gerade hörst.

Ich freue mich auf ein Wiederhören bei der nächsten Folge.

Alles Liebe, Dein Florian.

Dankeschön

Musik von Twisterium auf Pixabay

Photo by Tegan Mierle on Unsplash